Wolkenkuckucksheim.
Wolkenkuckucksheim.
Die Welt die eilt und ist gestresst und träumt vom Wolkenkuckucksnest,
in ihren Zukunftsvisionen. Die Illusion will nicht verschonen
vor dem Hinblick auf die Sterne, hinaus in die weite Ferne,
die man zu erschließen scheint, wie man diesbezüglich meint,
im wissenschaftlichen Bestreben den Raum als solchen zu beleben.
Die Welt die in den Himmel strebt meint der Raum sei nicht belebt
von einem wahren großen Gott, im oberflächlich dreisten Spott.
Es tut die Forschung dazu neigen sich den Weg zum Raum zu zeigen,
den man nun betreten will. Ihre Götzen schweigen still
und sind letztlich, in der Not, mit den Religionen tot,
die keinem wahren Gott mehr dienen. Die Priester zeigen sich mit Mienen
die einfach nur erkennen lassen, dass sie sich mit dem „Nichts“ befassen,
in eintöniger Liturgie, ziemlich sinnlos irgendwie.
„Gott ist tot“ lässt man verlauten, in den Worten, den vertrauten.
Der Raum ist leer und unbewohnt, weshalb sich wohl der Aufbruch lohnt
in das Wolkenkuckucksheim, meint auch die Religion im Schleim,
den sie übel von sich würgt, als sich die Welt dafür verbürgt,
sie sei in diesem Raum allein und ein Gott sei allgemein
nur ein Phantasiegebilde, der alten religiösen Gilde.
Es ist die Welt darum bestrebt, dass sie im Fortschritt überlebt,
aus ihrer eingeengten Sicht. Doch überleben kann sie nicht,
weil das Leben das besteht immer wieder nur vergeht,
in der Vergänglichkeit der Wesen, die nicht in Ewigkeit genesen.
Der Fortschritt und das Überleben sind abstrakt in dem Bestreben
dessen was man Technik nennt, weil das den Mechanismus kennt,
der die Menschen nur benützt, doch niemals vor Verwesung schützt.
Der Mechanismus setzt sich fort, an diesem mehr abstrakten Ort,
wo das Leben das besteht, ständig ohne Sinn vergeht.
Es will die Welt, in ihrem Streben, in der Abstraktheit überleben,
in der, der Mensch in ihr vergeht, der so nicht ewig fortbesteht.
Was kann es dem Menschen nützen? Wer will ihn vor Verwesung schützen
in der vergänglichen Materie? Genetisch produziert als Serie
muss der Mensch in dem Geschehen sinnlos doch im Raum vergehen,
ohne jenen zweiten Schritt, den die Welt noch nie bestritt,
die sich, vielleicht bis zuletzt, einer Botschaft widersetzt,
vom wahren Leben aus dem Raum. Belehrt fühlt sie sich bisher kaum,
im eigenmächtigen Verlangen zu weiten Höhen zu gelangen.
Es will die Welt sich selbst befreien und nicht zu Gott um Hilfe schreien,
in ihrem ehrgeizigen Schritt. Weil sie das Wort mit Füßen tritt
und in ihrem Übermut den Geist im Raum verspotten tut,
ist die Welt allein gelassen und kann eher „Nichts“ erfassen,
als den Sinn im großen „Alles“. Fällt die Welt im Fall des Falles?
H. Feisel
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