Bilderserie.
Die Wissenschaft ist unbestritten technisch weit voran geschritten
und bringt die Bildung in der Serie. Doch nur beschränkt auf die Materie,
die der Mensch sein eigen nennt und in seinem Stil erkennt,
kann er sich stets weiterbilden. Abgehoben von den Wilden
ist die Zivilisation. Doch auch der Urmensch wusste schon,
seinem Wissensstand entsprechend und bedingt auch Bahnen brechend,
und das im wahrsten Sinn des Wortes, schon bezüglich seines Ortes,
sich sein Wissen, im Vertrauen, auf die Logik, aufzubauen.
Logisch wird ihm langsam klar: es ist die Logik anwendbar,
in dem was ganz real besteht, in allem was zu machen geht.
Der frühe Mensch ist zwar noch wild, doch macht er sich bereits ein Bild.
Er zeichnet folglich, mit den Händen, die Bilderfolge an den Wänden
und so malt er manche Serie an die steinerne Materie.
Er hat sich so ein Bild gemacht und drum ist sein Talent erwacht
in dem Wissen, schon beizeiten, forschend weiter fortzuschreiten.
Im tiefen Tal führt der Entschluss dazu dass talentiert sein muss,
wer aus den Tiefen denkend still in die Höhe steigen will.
Das Talent ist angesagt weil das am Ende überragt,
was das tiefe Tal durchschreitet und sich aufs Höchste vorbereitet.
Es bildet sich der Mensch in Serie, schon im Ursprung der Materie.
Das Urbild zeichnet die Legende. Rasant geschieht jedoch am Ende
der Fortschritt auf der heißen Spur. Die Bilderserie ist nicht nur
als ein stummes Bild zugegen, sondern tut sich bald bewegen,
als das Abbild, in der Zeit, der modernen Wirklichkeit.
Das stumme Bild das lernt zu sprechen, lernt laufen um davon zu brechen,
in der visionären Kraft der zukünftigen Eigenschaft.
Es kann das tote Bild auf Erden scheinbar wie lebendig werden
und das Wissen um Materie produziert die Bilderserie,
die laufend immer weiter geht, weil die Bildung darauf steht.
Die Bilderserie ist am laufen und die Bildung lässt sich kaufen.
Es gaukelt jedoch manchem Tor die Bilderserie vieles vor,
in dümmster Phantasie bestrebt, was das Niveau nicht höher hebt,
sondern mangels Sinn bedingt den Unsinn ständig näher bringt.
Die Bilderserie tritt in Kraft, verfälschend in der Eigenschaft,
und überdeckt den Sinn im Raum. Das echte Bild entdeckt man kaum,
das früher einst, in Rat und Tat, der wahre Gott gezeichnet hat,
in der Gleichung seines Wissens. In der Erkenntnis jenes Bissens,
den der Adam einst verschlang, ergibt sich auch der Übergang,
zum Bildnis das nicht irgendwann diese Menschheit schaffen kann.
Es bildet Wissenschaft viel Sachen. Das Bild von Gott soll keiner machen.
H. Feisel

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