Allianz.
Die Allianz tat schon beizeiten in der Natur auf Wegen schreiten,
im Leben das beginnen muss und schreitet fort bis ganz zum Schluss.
Die Allianz, das ist kein Märchen, beginnt im Leben mit dem Pärchen,
das die Entfernung überwindet und danach zusammen findet.
Das tut, aus der Distanz gesehen, im Zweierpakt zusammengehen
und bildet, in der Resonanz, die so genannte Allianz.
Das fängt im kleinsten Maßstab an, den man sich nur denken kann,
in der Befruchtung von der Blüte und die Allianz bringt Güte.
Die Samenzelle kommt herbei, bei der Befruchtung in dem Ei
und die Allianz die zeigt, dass das Leben dazu neigt,
sich diesbezüglich, sozusagen, in der Entwicklung vor zu wagen.
Das Leben ist hervor getreten und geht weiterhin, im steten,
immer vorwärts und voran. Dem schließt sich der Gedanke an,
dass jedes Leben, das sich zeigt, im Vorwärtstrend zum Fortschritt neigt.
Das Leben ist so, unbestritten, in der Entwicklung fort geschritten
und der Mensch, an seinem Ort, schreitet selbstverständlich fort.
So selbstverständlich, wie er spricht, ist das selbstverständlich nicht,
weil er selbst, wenn er so geht, dabei nicht allzu viel versteht,
von dem was, aus der bloßen Sicht, dem Selbstverständnis nicht entspricht.
Er wird durch seinen Trieb gelenkt, zur Allianz, an die er denkt,
denn er will sich auch verbinden, um sich im Trieb zu recht zu finden.
Im Trieb versucht er sich zu paaren, wie alle, die erfolgreich waren
und im Trieb danach begehren sich im Verbinden zu vermehren.
Den Affekt auf Erden hier hat er gemeinsam mit dem Tier.
Verbinden will der Mensch sich auch, im allgemeinen steten Brauch,
wie auch immer, wo und wann, er sich dabei verbinden kann.
Der Trieb zu der Verbindlichkeit schafft in der Allianz die Zeit,
in der ein Paar den Nachwuchs zeugt. Das Leben hat sich oft gebeugt,
vor den Härten in der Zeit. Doch war das Leben stets bereit,
irgend einen Pfad zu finden, um jede Kluft zu überwinden.
Die Allianz hat viel genützt, hat im Bündnis oft beschützt,
hat sich ergänzt und sich erweitert, damit das Leben nicht bloß scheitert.
Die Allianz hat sich vermehrt, weil alles Allianz begehrt,
weil jede Kreatur sich sehnt, in Lebensräumen ausgedehnt,
in der Gemeinschaft hier auf Erden miteinander stark zu werden.
Der Mensch, auch wenn er viel verspricht, kennt seine Stärke selber nicht,
die in seiner Logik steckt, die er aber kaum entdeckt.
Er muss noch immer, wie die Wilden, die Allianz im Leben bilden,
in seinem steten Bandenkrieg, denn er träumt von Macht und Sieg,
was immer er damit begehrt, wenn er angreift und sich wehrt.
H. Feisel

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