Adam im Sinn.
Der Adam hat wohl mehr im Sinn. Sein „Gut“ im Geist ist ein Gewinn,
den er noch vermitteln soll, denn Adam ist erkenntnisvoll
und in dem Planspiel vorbereitet, durch einen Gott der ihn begleitet.
Dieser Gott ist keine Fabel. Ein toter Götze wär' blamabel
und hätte Adam „Nichts“ zu bieten. Dieser Gott spricht ganz entschieden
und weiß „Alles“ in dem Raum. Sterblich ist er daher kaum
aus dem Raum hervorgetreten. Es hat der Adam ihn gebeten,
dass er ihm sein Wissen nennt, das er nur zum Teil erkennt
und vielleicht noch, irgendwann, zunehmend erkennen kann.
Das ist der Sinn, wo er gelingt, den man aus dem Weltall bringt.
Adam hätte schnell erkannt, die Zeit wär' ihm nicht weg gerannt,
hätte er sich, im Verhalten, nicht tief in seinem Kern gespalten.
Einheitlich hat er gedacht und das hat auch Sinn gemacht,
bevor er sich im Zwiespalt spaltet und dadurch manches falsch gestaltet.
Indem der Spaltprozess passiert wird sein Denken kompliziert
und sein Denken und Verlangen ist danach viel fehlgegangen.
Der Damm, den Gott im Sinne schuf, verliert bedingt den guten Ruf,
weil er nicht hält was er verspricht und darum ist, aus hoher Sicht,
der Damm danach nur mit Beschwerden zu festigen im Sinn auf Erden.
Es wird am Damm wohl repariert, damit der nicht den Sinn verliert.
Aus dieser Sicht, real gesehen, tut der erste Damm entstehen,
gegen den Unsinn in der Zeit, gegen die Vergänglichkeit,
im Interesse aller Wahrheit und im Sinn der vollen Klarheit.
Der erste Damm führt zum Erkennen und man tut ihn „A – Damm“ nennen.
Es kriegt der Adam seinen Namen, bevor die Zweifel in ihn kamen,
als er, und das wird hierbei klar, die ungeteilte Einheit war.
Doch es ist, in vielen Stunden, ein Problem damit verbunden,
denn der Adam ist „All-ein“ und will nicht immer „Ein-sam“ sein.
Als man ihm die Eva schafft, entsteht damit das „Zwei-Fehl-Haft“.
Es haften zweierlei Gestalten verwirrt an ihrem Fehlverhalten.
Weil sich manches, aus der Sicht von zwei Gestalten widerspricht,
ist die Einheit, die geschah, im alten Adam nicht mehr da.
Auch die Eva ist nicht eins und vom Nachwuchs später keins,
denn alle müssen in sich ringen, um sich selbst zurecht zu bringen,
im Zwiespalt den ein jeder kennt und somit Gut und Böse nennt.
Der Adam muss sich tief besinnen und den Sinn zurückgewinnen,
denn mit Gesellschaft in Berührung, droht ihm immer die Verführung.
Ist der Geist erst führungslos, dann wird die Verwirrung groß,
weil die Verführung die geschieht jede Führung übersieht.
Der Adam muss den Sinn erhalten und wenn möglich fortgestalten.
H. Feisel

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