Junggeselle / Endscheidung.
Es zieht der Mensch die Konsequenz aus der fehlenden Potenz
der potenten großen Zahlen die mit vielen Nullen prahlen,
denn ihm fehlt ja alle mal das potentielle Kapital,
das junge Frauen, an viel Plätzen, gerne leidenschaftlich schätzen.
Das Weibchen schaut auf die Potenz, denn es denkt an die Essenz
der materiellen Dinglichkeit. Der Junggeselle nimmt sich Zeit
die Substanz in sich indessen an der Energie zu messen,
in der er ständig wachsen kann, seit er wohl damit begann
sich als Wesen im Verhalten der Entwicklung zu gestalten.
Der Junggeselle ist allein. Es kann ihm keine ähnlich sein,
in den hohen Interessen und die Weiber sind vermessen,
in dem falschen Maß der Zeit. Es ist die holde Weiblichkeit,
ahnungslos in manchem Haus, im Grunde nur auf eines aus,
und zwar auf materielle Pracht. „Armes Deutschland, gute Nacht“,
denkt der Junggeselle still, der keine falsche Zicke will.
Die Weiber wollen nur das Eine und mehr als das will scheinbar keine.
Der Junggeselle müht sich sehr, denn er will bestimmt noch mehr,
als es die Weiber jemals ahnen. Die lassen sich jedoch nicht mahnen
über „All-Es“ nach zu denken, denn die Geldgier tut sie lenken.
Meint er dass Eine an ihm hängt? Was ihn zur Entscheidung drängt
entpuppt sich letztlich als Endscheidung in entsprechend der Vermeidung
sein Herz ans falsche Weib zu hängen. Seine Zeit die tut ihn drängen
dem entsprechend fort zu fahren, im einzig echten Sinn dem wahren.
Es wird der Junggeselle scheiden, denn es lässt sich kaum vermeiden
dass er seines Weges geht und nicht auf der Stelle steht,
wo einmal alles stehen bleibt, was immer auch der Mensch betreibt.
Wie man sich wohl denken kann, steht einmal die Endscheidung an,
vielleicht am Ende dieser Zeit. Das Geld dient nicht der Ewigkeit,
nicht Macht, nicht Gut und viel Besitz. Es endet als ein schlechter Witz
mancher reiche Mensch auf Erden. Was wird aus all den Weibern werden,
denkt der Junggeselle leise, die, in ahnungsloser Weise,
keinen wahren Sinn entdecken und fest in der Materie stecken,
ohne jemals, im Bestreben, sich von der Masse abzuheben,
von der Masse ihresgleichen, die kein höchstes Ziel erreichen.
Ein manches hübsche Angesicht entschwindet ihm, aus einer Sicht,
aus der Erinnerung verbannt. Wehmütig hat er erkannt
dass alles Schöne das besteht, zerfällt und mit der Zeit vergeht.
Im Herzen tut es schmerzlich bluten. Den Engel will er dort vermuten
wo die Substanz sich irgendwann sammeln und erfüllen kann,
in dem Wesen seiner Liebe, dem er zu gern Worte schriebe.
H.Feisel
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