Investition.
Am Gedanken orientiert und ins Denken investiert,
hat jener der, gedanklich still, seine Zeit verwenden will,
um im Gedanken, schon beizeiten, logisch weiter fortzuschreiten.
Völlig frei und unbefangen kann im Denken Sinn erlangen
wer sich frei vom Ritus macht. Der Geist der sinnt der gibt mehr acht
auf das was, aus realer Sicht, der wirklichen Substanz entspricht,
statt auf all die vielen Mären, die besser nicht beschrieben wären.
Von Religionen losgesagt hat sich wer ehrlich „All-Es“ wagt,
um das „Nichts“ davon zu drängen. In ehrlichen Zusammenhängen
kann der Mensch sich selber finden und das Böse überwinden.
Was hat der wahre Gott denn nun mit der Religion zu tun,
die, im Geist nicht ausgereift, heuchlerisch ins Leere greift
und scheinheilig, aus falscher Sicht, allzu wenig Sinn verspricht?
Wer alle Wahrheit ehrlich sucht, der hat die Schleimerei verflucht,
in der scheinheiligen Kraft der nur verkehrten Eigenschaft.
Wer wirklich denkt muss innen forschen und zu der ganzen Wahrheit horchen,
die er tief im Kern vernimmt. Der logische Gedanke stimmt,
der im Sinn nicht abgelenkt absolut ganz ehrlich denkt,
zum Trotz von allem Widerstand, in aller Mühe, die sich fand,
bis der Geist die Wand durchbricht. Das bringt die Öffnung in der Sicht.
Der wahre Geist ist der Durchbrecher, der falsche Geist übt nur Versprecher,
weil er niemals, irgendwann, zusammenhängend denken kann,
in den logischen Vergleichen, um die Wahrheit zu erreichen.
Der Mensch der ehrlich weiterdenkt, ist im Zusammenhang gelenkt,
durch die Logistik in dem Raum. Wer wenig denkt gewinnt wohl kaum
den festen ganz realen Sinn und die Leere zieht sich hin.
Wer „Nichts“ ins Denken investiert und damit den Gewinn verliert,
der hat, wie alle tristen Toren, schnell das bisschen „Gut“ verloren,
das er sich zu eigen machte, bevor er leider fälschlich dachte,
er müsse „Nichts“ mehr überdenken und falschen Stimmen Glauben schenken.
Wer investiert schon in Gedanken? Grundlos an dem Abgrund schwanken
alle die den Sinn nicht sehen und irgendwann kann „Nichts“ mehr gehen.
Die Investition auf Erden kann im Sinne sinnvoll werden,
wenn der aktivierte Geist die Menschenseele innen speist,
mit dem was der Substanz entspricht. Ein Gott der investiert wohl nicht,
allen Sinn ganz allgemein, sinnlos in den Geist hinein,
ohne einen festen Grund und nur planlos ohne Bund.
Verbindlich scheint jedoch allein der feste Grund im Plan zu sein.
In Gottes Wort ist investiert, was niemals seinen Wert verliert.
Doch die Welt begreift den Wert garnicht oder nur erschwert.
H. Feisel
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