Herzbeschwerden.
Es hat die Bildung im gewissen manches Herz herausgerissen,
aus einer manchen Menschenseele. Es zeugt die innere Querele
der tiefen Spaltung in dem Geist von dem was keinen Sinn beweist,
weil Menschen, die den Sinn verlieren, sich innen leider deformieren,
im eigentlichen guten Kern. Das wahre „Gut“ liegt denen fern,
die sich mit „All-Es“ kaum befassen und sich vom „Nichts“ nur täuschen lassen.
Es führt die Wissenschaft auf Erden hochgebildet zu Beschwerden,
weil kein hoher Sinn besteht, der im falschen Bild vergeht.
Dem falschen Götzenbild geweiht ist die Meinung die gedeiht,
als eine leere Ansichtssache, beeinflusst von dem Mann vom Fache.
Ob man in manchem Fachgebiet die grundlegende Wahrheit sieht,
das ist mehr als zweifelhaft, trotz alle der Errungenschaft.
Durch die Forschung abgerungen, ist der Denkvorgang misslungen,
in hochtrabenden Theorien, wobei die Seelen danach schrieen,
während kalte Technik lärmte, nach dem Sinn der Herzen wärmte,
einst in der Vergangenheit. Die kalten Herzen dieser Zeit
erkälten sich vermehrt auf Erden und das führt zu Herzbeschwerden,
wobei mancher Mensch beklagt, während er nach Wärme fragt,
dass die Kälte ganz bestimmt überhand auf Erden nimmt.
Es sehnt sich mancher, in der Zeit, nach einem bisschen Herzlichkeit.
Die Eiszeit herrscht auf Erden hier. Manch einer wird zum kalten Tier
und zur Bestie voller Hass. Der Blutzoll ist nicht selten krass,
im reichlichen Tumult der Welt. Um allen echten Sinn geprellt
steuert die vermehrte Menge in die aussichtslose Enge,
wo die Religion sich zeigt, die zu den leeren Götzen neigt.
Nach Macht lechzt mancher ganz allein. Es wird herzlos und gemein,
wer den Drang der Selbstsucht fühlt. Die Wärme ist schnell abgekühlt,
in Leuten, an begehrten Plätzen, die sich maßlos überschätzen,
in ihrem krankhaften Verhalten, ihr großes Ego zu gestalten.
Zu allerletzt fasst sich, vor Schmerz, der getäuschte Mensch ans Herz.
Die Herzbeschwerden, wenn sie kommen, hat keiner dankbar angenommen.
Doch manches Herz, der Welt sei Dank, war ohne Sinn schon länger krank
und heilig, aus realer Sicht, ist der Geist der Menschheit nicht.
Wer wirklich denkend innen heilt hat nicht im kranken Geist verweilt,
bei dem zwiespältigen Stress. Dieses führt zum Heilprozess
und heilend wird der Geist gesund, mit dem wahren Sinn im Bund.
Die Herzbeschwerde an der Stätte wo mancher gern mehr Wärme hätte,
ist die Krankheit dieser Zeit, in ihrer Sinnverlorenheit.
Vermisst wird alle Herzenswärme. Kalt sind die Dämonenschwärme,
aus dem Abgrund irgendwie, der blutrünstigen Phantasie.
H. Feisel

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