Heidentum.
Alle Wüsten oder Heiden tun unter der Kargheit leiden,
denn die Vielfalt allen Lebens sucht man dort sehr oft vergebens.
Der geistlos öde Mensch ist Heide, ganz egal in welchem Kleide
er prächtig seinen Einfluss zeigt, wo er groß zu werden neigt,
im Reichtum und in seiner Macht. Immenser Reichtum und viel Pracht
können jedoch allgemein, oberflächlich und im Schein,
noch lange nicht, in dem Begehren, vom Sinn im Geistesreichtum zehren.
Geistreich ist, aus wahrer Sicht, der aller reichste Mensch noch nicht,
nur mit Hilfe seiner Macht und der reich verzierten Pracht.
Der Heide, selbst der religiöse, schwankt immer zwischen Gut und Böse.
Geistesarm das sind sie beide, der Götzendiener und der Heide.
Trotz Bildung bleibt der Mensch oft blöde, in der geistlos leeren Öde
seiner trocken spröden Seele. Fruchtbar ist die Parallele,
in dem konzentrierten Geist, der sich als aktiv erweist,
wo der Sinn im Wesen keimt. Was geistlos ist bleibt ungereimt
ein nur sinnloses Verlangen im Trieb zu Ehren zu gelangen.
Der Heide der verfügt zumeist, im dezimierten Quantum Geist,
nicht entsprechend über Sinn. Das überspielt er mit Gewinn,
bezüglich all des Materiellen. Kann er zur Verfügung stellen
was das Wesen still begehrt, das sich nach dem Sinn verzehrt?
Ob all die religiösen Heiden den tiefen Fall ins „Nichts“ vermeiden,
insgesamt und überall, in dem abgrundtiefen Fall,
mit Hilfe der Scheinheiligkeit, das zeigt sich auch noch mit der Zeit.
Der falsche Schein der Heuchelei macht keine Menschenseele frei
und fruchtbar ist der Geist erst dann wenn er überzeugt sein kann,
von der Entwicklung tief im Sinn. Die Substanz ist der Gewinn
die als Geist die Seele füllt. Die Wahrheit bleibt im Schein verhüllt
und in den vorgetäuschten Frommen ist die Heuchelei gekommen.
Der Heide ist sich nicht im Klaren dass alle die nur heidnisch waren,
in naturbedingten Trieben, im Dasein leider fruchtlos blieben.
Die Frucht des Guten und des Bösen führt zu den Haken und den Ösen
die mit Selbsttäuschung verbinden. Die Frucht des Lebens aufzufinden
fällt dem Heiden um so mehr, in geistlos öder Landschaft schwer,
je stärker der den Anspruch wahrt, auf die entleere Lebensart.
Ist der Mensch von Geist entleert dann kommt der Sinn nur sehr erschwert
in der Menschenseele an. Es entwickelt sich, im Plan,
der Geist, mit allem Sinn vereint, zu dem was fortzuleben scheint.
Das Heidentum wächst in die Größe und das moderne religiöse
umfangreiche Heidentum zerstückelt sich halt wiederum
in zwiespältige Religionen, die niemand im Konflikt verschonen.
H. Feisel

Es ist des Dichters oben augeführter Reime nur zu sagen das dies seines lebens Leide zu deutlich zu erkennen ist,
Kennt doch des Lebens Vielfalt nicht aus der der Heidenmensch wohl fischt
Kennt nicht den feinen Sinn und das Verstehen allen Seins darin, das einem Heiden werde wohl zu Teil
Ach armer Dichter, armer Tropf, unwissend du ins Leere klopfst,
Der heiden Augen Ohr und Sinn da ist soviel an Sehen drin, und an erkennem von Götterkraft das zu erreichen du nicht schaffst.
So gib deinen Sinnen freie Bahn und freien Weg damit auch dir der Sinn aufgeht die Welt zu sehen wie sie ist.
Genke nicht wer Heide sei dem sei die Schönheit einerlei, Nein grad der heiden Augen sehen was Kirchengängern nie erleben
das mehr als nur ein eifersüchtger einsam Gott die Sphären zu bevölkern kommt,
Die Worte hier rasch hingeworfen sollen dich wohl ehl lehren anders mit den >heiden um zu gehen....
Ordensbruder IS
Kommentiert von: Andreas | 13. November 10 um 16:38 Uhr