Gegenbeweis.
Es werden die, die sich erdreisten einen falschen Eid zu leisten,
sich mit dem was sie beschwören, selber bis zuletzt betören,
weil sie selbst, in ihrem Leben, ihren ganzen Sinn aufgeben.
Alle Sinne sind zeitlebens ohne einen Sinn vergebens,
wenn nicht vor der Welt verdeckt ein großer Sinn im Leben steckt,
der sich insgeheim und still weiter fortentwickeln will.
Dient das Leben in der Zeit dem Leben in der Ewigkeit?
Es tut der Mensch sich damit schwer. Im Zweifel wankt er hin und her.
Es fühlt der Mensch in der Querele häufig nicht die Parallele,
die im Raum gegeben ist und denken tut er allzu trist.
Tut ein Gott im Weltraum reisen dann lässt sich das nur schlecht beweisen
von dem Menschen der das glaubt. Wer sich alle Hoffnung raubt
und aus auch beschränkter Sicht vordergründig davon spricht,
dass ein Gott nicht existiert und dadurch allen Sinn verliert,
der hat auch nicht den Beweis und sein Sinn der liegt auf Eis.
Gebildet nennen sich viel Toren, doch ihr Sinn ist eingefroren,
weshalb ihr Geist sich, bis zum Schluss, nach und nach verlieren muss.
Sinnlos wird der Mensch dann älter und die kalte Seele kälter,
bis sie wohl zu Eis erstarrt. Der Mensch der seiner Dinge harrt,
in der Hoffnung auf den Sinn, der schafft in sich Substanzgewinn.
Das „Nichts“ bedeutet alle Zeit die kalte, leere Dunkelheit
und sinnlos leere Menschenschwärme. Ein wahrer Gott der bringt die Wärme,
die alle Lebensgeister weckt, bis man „Alles“ neu entdeckt.
Mancher glaubt daran im leisen. Zwar kann man keinen Gott beweisen,
in dem Glauben der geschieht, weil man ihn nicht wirklich sieht,
doch kann es auch wohl nie gelingen das Gegenargument zu bringen,
dass Gott sich aus dem Sinn verliert, weil der Beweis nicht existiert.
Man kann keinen Gott beweisen und das Gegenteil nicht preisen,
wo man nach Beweisen strebt, dass ein Gott nicht wirklich lebt.
Es kann weiter nicht gelingen irgend ein Beweis zu bringen.
Gottlosigkeit bleibt auch ein Glaube. Praktiziert im Sternenstaube
das Leben leider lebenslang unbewusst den Niedergang
im niedersten Gedankenspiel, ohne ein ganz hohes Ziel?
Vielleicht ging ein Gott auf Reise. Vielleicht gab es die Beweise
und es gab reales Wissen. Vielleicht ist das nur verschlissen,
in dem ahnungslosen Glauben. Tat der Kult den Durchblick rauben,
der in der Beweiskraft steckt, die der Geist in sich entdeckt,
der vor der Täuschung auf der Hut den Ritus niemals schätzen tut?
Alles Wissen liegt auf Eis. Es gibt keinerlei Beweis,
weder für noch gegen Gott und die Welt verdirbt im Spott.
H. Feisel

Danke für dieses Gedicht!
Kommentiert von: Pauschalreisen | 17. Februar 10 um 11:42 Uhr