Mehrheit regiert?

Wenn der dumme Mensch regiert.

Wenn der dumme Mensch regiert, der seinen Willen präsentiert,

dann ist die Gesellschaft, drum, insgesamt genau so dumm,

die er dazu verleiten kann, dass sie ihm treudoof irgendwann

ergeben folgt bis in das Grab. Der eisern harte Führungsstab

kennt wenig später keine Gnade und ist sich für nichts zu schade,

kennt, überheblich in der Zeit, keinerlei Barmherzigkeit.

In der Masse bleibt inmitten die Führungskraft ganz unbestritten,

in allem was danach geschieht, das was die Masse an sich zieht,

in der niederen Frequenz, im Anspruch an Intelligenz.

Darüber lässt sich jedoch streiten, ob nicht vielleicht schon beizeiten

die grobe Dummheit, wie gesagt, wie der kluge Geist beklagt,

mit Intelligenzen prahlt, für die man später drauf bezahlt.

Lässt sich viel Dummheit nicht vermeiden? Wie lässt sich nur unterscheiden,

zwischen Weisheit und Vernunft, in der Regierungsunterkunft,

und der Torheit solcher Narren, die stur und steif darauf beharren,

dass sie die wahre Lösung kennen, in den Befehlen die sie nennen?

Ist die Menge, eben drum, für die Intelligenz zu dumm,

der sie scheint's nicht irgendwann, annähernd einmal folgen kann?

Folgen tut sie, im Bestreben, willkürlich und treu ergeben,

denen die das „Nichts“ laut nennen und „Alles“ niemals je erkennen,

im kurzsichtig geprägten Geist, der sich als absurd erweist.

Absurd ist mancherlei Verhalten, durch die großen Missgestalten.

Oft dem allerdümmsten Wahn, im Religionskult zugetan,

erweist sich manches Hirn im Soll, letztendlich als verhängnisvoll.

Kann es die Masse sich erlauben, an den falschen Geist zu glauben,

immer wieder auf das Neue? Regiert oft der Gedankenscheue,

der in der Logik weit gefehlt, lauthals aus dem Halse kehlt,

in politischen Parolen? Wo tut der Dumme Sinn her holen,

der ihm nicht gegeben ist. Nicht selten wirkt, in Hinterlist,

das religiöse Staatsgefüge, deutlich mehr als zur Genüge,

im Kult und in der Eigenschaft, als verhängnisvolle Kraft,

bis am Ende „Nichts“ mehr geht. Die Dummheit die darauf besteht,

die Götzendiener zu benennen, kann den wahren Gott nicht kennen

und Gott, den sie beim Namen nennt, im sinnentleerten Argument,

den erkennt sie leider nie, im allzu falschen Alibi.

Wenn der dumme Mensch regiert, hat sich die halbe Welt blamiert.

Regiert der dumme Mensch zu gern, hält er sich nicht von Herrschsucht fern,

in seinen inneren Gelüsten, sich gerne vor der Welt zu brüsten.

Wenn der dumme Mensch regiert, weil ihm die Menge applaudiert,

dann ist er schon, als Teil der Masse, bestimmt kein Geist der ersten Klasse.

H. Feisel

Spekulation.

Spekulation.

Die Gesellschaft meint es wär einiges spektakulär

und man hat oft spekuliert, manchmal ziemlich ungeniert

und bisweilen hemmungslos. Mancher Mensch ist rigoros

am spekulieren voller Fleiß und tut als ob er alles weiß.

Was er fest zu wissen meint, als er zu spekulieren scheint,

erweist sich oft als ungeschliffen und völlig aus der Luft gegriffen.

Darum ist der Spekulant in mancher Weise sehr bekannt

als einer der oft heimlich still gerne spekulieren will.

Mancher Mensch hat definiert, während er so spekuliert,

wie er in seiner Logik meint, die wenig angemessen scheint.

Welches Mittel dient dem Zweck? Es denkt der Mensch an seinem Fleck

wie es wohl, aus seiner Sicht, seinen Mitteln je entspricht.

Doch manche Mittel sind bescheiden und der Verstand muss dabei leiden,

unter dem was ungeniert mancher dümmlich spekuliert,

obwohl er sich nicht irgendwann halbwegs orientieren kann.

Spekulieren kann man viel, ganz egal mit welchem Ziel

und in welcher Absicht immer. Der Spekulant hat keinen Schimmer

ob er in dem worin er sinnt, an Wahrheit viel hinzu gewinnt,

ob er real die die Wahrheit sieht, oder ob eher das geschieht,

was man dumme Lügen nennt, wie sie die Gesellschaft kennt.

Geschäftlich ist der Spekulant eher als gewieft bekannt,

weil er, wenn er spekuliert, ungern dabei Geld verliert.

Bei phantasierenden Frequenzen hält sich die Logik mehr in Grenzen,

wenn manche Menschen spekulieren und scheinbar den Verstand verlieren.

Die Vernunft kommt schnell abhanden, in den so genannten Banden,

wo Menschen wenig Wahres fassen und sich blendend binden lassen,

an das was Neugier an sich zieht und spektakulär geschieht.

Spekulieren kann man wohl. Doch mancher Kopf ist viel zu hohl,

bei dem was innen in ihm keimt, wenn er sich viel zusammenreimt.

Hat man fälschlich angenommen, man sei zu Verstand gekommen?

Spekuliert wird um viel Ecken, was immer die damit bezwecken,

die allzu eifrig und geschwind gern am spekulieren sind.

Waghalsig im Gedankenspiel spekuliert der Mensch zu viel,

in fabelnden Gedankengängen, die logisch kaum zusammenhängen.

Nutzlos bleibt, ganz ohne Zwecke, manche Lüge auf der Strecke,

wenn mancher Mensch, mit viel Verdruss, den Irrtum noch erkennen muss,

sofern er sich das eingesteht, wo was zu verstehen geht.

Leichtfertig kann allgemein das grobe Spekulieren sein,

denn mancher hat sich's leicht gemacht und keinen großen Schritt vollbracht,

in sehr bescheidenen Gedanken, die sich um den Zwiespalt ranken.

H. Feisel

Sozialstaat.

Sozialstaat.

Der Sozialstaat ist entstanden, durch jene die darauf bestanden

soziale Politik zu treiben und sozialistisch zu umschreiben.

Die Sozialkritik ist lange gleichsam dabei auch zugange,

die vieles eher skeptisch sieht, wo das Sozialprodukt geschieht,

das man möglichst, dann und wann, energisch kritisieren kann,

jeweils aus der Perspektive, innerhalb der Offensive.

Offensichtlich sind nicht alle, sozialistisch in dem Falle

und fügen sich ganz allgemein nur schlecht in die Gesellschaft ein,

aus verschiedenen Motiven, auch innerhalb der Defensiven.

Der starke überreiche Mann, der freiwillig schlecht teilen kann,

will sein Ego groß gestalten, im eigenmächtigen Verhalten,

will von Sozialethik nichts wissen und agiert dabei gerissen,

tut alles gerne an sich reißen und Sozialismus krankhaft heißen.

Der Reiche lebt in seiner Norm und braucht nicht die Sozialreform.

Der sozial Schwache ist geneigt, wenn er sich nicht willig zeigt

seinen Beitrag sozusagen in der Arbeit beizutragen,

die Leistung von dem Staat zu fordern und energisch laut zu ordern,

in aller Regel insgesamt, in dem zuständigen Amt.

Der Konflikt ist wohl vorhanden und ist dort vermehrt entstanden,

wo man sich um Gelder streitet, vom Sozialist im Staat begleitet.

Neid und Missgunst und viel Gier, wirken im Sozialstaat hier,

wo Menschen nur das Ihre suchen und auf alle Mühe fluchen,

die das Leben meistens macht. Wer gibt nicht auf sich selber acht

und wer will sich, am frühen Morgen, nicht um das Wohlergehen sorgen?

Sozialarbeit ist angesagt, wo der Sozialismus tagt,

doch die Sozialisation hält sich bedeckt im Unterton,

weil manche gar nichts leisten wollen, die angesichts der Arbeit grollen.

Mancher muss auch wenig schaffen, zu dem viele Neider gaffen.

Es ist sicher, ohne Frage, Arm und Reich wohl alle Tage

ein Gegensatz der sich schlecht eint. Der Sozialrentner der meint

er sei aus allem gut heraus, kennt sich mit dem Sozialstaat aus

und will gerne seine Ruh. Doch mancher Demonstrant schreit „Buh“,

wenn er auf die Straße geht und sehr lautstark drauf besteht,

dass der Sozialstaat nicht vergisst, was er sinngemäß wohl ist.

Jeder muss sehen wo er bleibt, wenn er Formulare schreibt,

bei viel Bitten und Gebettel, vorgetragen auf dem Zettel.

Der Sozialstaat ist begehrt, weil er nicht das Recht verwehrt

auf viel Rechte im Geschehen bürokratisch zu bestehen.

Der Sozialstaat ist gehasst, wo er nicht in den Rahmen passt,

den sich manche Leute wünschen, die gerne manches übertünchen.

Wer hofft schon gern dass irgendwann der Sozialstaat enden kann,

solange er noch, orientiert, vom Sozialstaat profitiert.

H. Feisel

Klagelieder.

Klagelieder.

Die Toten sind zu stumm zum Klagen. Könnten sie noch etwas sagen,

das müsste das wohl allgemein dieser Welt sehr peinlich sein,

in der Heuchelei der Zeit und in der Schein-Heiligkeit,

die der Kult gern zelebriert, der allen wahren Sinn verliert.

Der Tod wird nicht dem Sinn gerecht, es sei denn dieser Geist wär' schlecht,

der, in seinen falschen Taten, schlecht vom echten Sinn beraten,

gern das Böse praktiziert und sich innen falsch formiert.

Gerechtfertigt in allem Streben, der Raumsubstanz, ist nur das Leben,

aber nicht die Lebensnot und ohne Sinn ist „Alles“ tot.

Kehren Tote einmal wieder, dann sicher ohne Klagelieder,

dann muss die Freude überwiegen, denn dann lässt sich der Tod besiegen.

Es stimmt die Welt nur allgemein in die Klagelieder ein,

wenn sie das Elend schmecken muss und wenn sie, in viel Verdruss,

ihre vielen Toten zählt, wo man die tiefe Trauer wählt.

Die Klagelieder klingen dort, an dem jammervollen Ort,

wo man all die Toten ehrt, von denen keiner wiederkehrt

in das Leben der Natur. Die Welt begreift das Ihre nur,

in der Kultur, an der sie hängt. Ansonsten hat sie viel verdrängt,

in der kurzsichtigen Zeit, vom Sinn der großen Ewigkeit.

Sie verdrängt auch, immer wieder, gerne alle Klagelieder,

wenn sie ihren Schmerz vergisst, der ihr unerträglich ist.

Immer wieder muss das Leben hilflos sich dem Tod ergeben

und der Tote der muss schweigen. Die Lebenden tun dazu neigen

die Klagelieder anzustimmen und die Lebenslichter glimmen

weiterhin nur für das Leben. Die Toten haben sich ergeben,

bedingungslos und absolut. Wer stirbt hofft auf sein Seelengut

und hofft er kann das Leben erben, oder er muss sinnlos sterben,

ohne einen Hoffnungsschimmer, in der Dunkelheit für immer.

Schmerzhaft klingen immer wieder in der Welt die Klagelieder,

denn es kann wohl, hier auf Erden, real nicht die Bestimmung werden,

die der Mensch sich, vielleicht oft, ganz am Ende doch erhofft.

Im unendlich weiten Raum erhofft sich mancher Mensch, im Traum,

im Angesicht der Ewigkeit, etwas mehr als diese Zeit,

die als Lebenszeit besteht und am Ende schnell vergeht.

Darum bleibt, in allem Hoffen, für den Geist noch „Alles“ offen,

was der hoffnungslose Geist im „Nichts“ entschieden von sich weist.

Die Klagelieder klingen laut weil die Welt dem Sinn nicht traut

und allen Sinn, wie er geschieht, in dem Leben enden sieht,

das im Tod, einmal am Schluss, von der Erde weichen muss.

Solang die Klagelieder klingen, tun Menschen die zum Grabe bringen,

die in alle dem Bestreben, der Vergänglichkeit ergeben,

aus dem lebendigen Geschehen der Welt ins Ungewisse gehen.

H. Feisel

Grenzgänger.

Grenzgänger.

Alles“ hat wohl seine Grenzen, jedenfalls in Konsequenzen,

die das Denken mit sich bringt, wo kein Denkansatz gelingt.

Man muss im Raum, dem übergroßen, im Denken an die Grenzen stoßen,

die das Hirn nicht irgendwann jemals überwinden kann,

angesichts der Ewigkeit. Was bedeutet schon die Zeit,

die, wie immer sie besteht, jeweils doch zu Ende geht;

und was bedeuten schon die Grenzen, innerhalb der Raumfrequenzen,

bedingt durch die Unendlichkeit? Ist der Mensch dazu bereit,

die Größe ganz real zu sehen und kann er sich eingestehen,

dass er „Nichts“ dabei versteht und „Alles“ sehr konfus verdreht,

zum entleerten „Nichts“ gewandt, weil er „Alles“ niemals fand.

Alles“ muss sehr wohl bestehen. Im „Nichts“ kann weiter nichts geschehen.

Alles“ sucht ja voll und ganz in dem Sinn die Resonanz,

der wohl in dem Leben steckt, wenn auch meistens überdeckt.

Der Grenzgänger sucht im Gedanken, wo beinah alle Sinne wanken,

bohrend nach dem Sinn im Raum und allzu leicht fällt es ihm kaum,

im Geist die Wahrheit zu erforschen und nach allem Sinn zu horchen.

Um die Logistik zu erkennen, muss er das logisch, nüchtern nennen,

was der Wirklichkeit entspricht, doch „Alles“ kennt er längst noch nicht,

in seinen inneren Querelen, wo ihm noch Denkansätze fehlen,

die er, eisern im Entschluss, irgendwie noch finden muss.

Die Logik der Gedankengänge zieht sich endlos in die Länge,

wenn sich mancher Zweifel häuft. Doch wo der rote Faden läuft,

als der Sinn in dem Verstand, da finden sich auch allerhand,

so genannter Möglichkeiten, die den Geist dabei begleiten,

der eine Antwort finden will. Der Geist der konzentriert sich still,

im besagten Denkvorgang, manchmal ein ganzes Leben lang,

wenn er sich in Schweigen hüllt, bis er die ganze Seele füllt.

Der Grenzgänger der denkt im Großen und muss an seine Grenzen stoßen,

denn die sind ihm, bis zuletzt, auch dabei ins Hirn gesetzt.

Er will bis an die Grenzen gehen, um möglichst „Alles“ einzusehen,

so weit es ihm sein Hirn erlaubt. Doch wer denkt denn überhaupt,

in den vier Wänden, in dem Haus, über die Natur hinaus?

Die Menge hat, vom Sinn entfernt, das wahre Denken nie gelernt

und ist und bleibt im Sinn beschränkt. Der Denker fühlt sich oft gekränkt,

weil die Menge „Nichts“ versteht und „Alles“ einfach übergeht.

Der Grenzgänger sucht den Gedanken. Die Menge baut sich ihre Schranken,

die sie nicht überschreiten kann und denkt höchstens, dann und wann,

dass ihr aller Sinn entgleitet, wenn sie mit dem Zweifel streitet.

Der Denker muss sich überwinden, um alle Logik aufzufinden,

die ihm „Alles“ näher bringt, wo der Denkansatz gelingt,

der Zweifel überflüssig macht, denn der Sinn ist angebracht.

H. Feisel

Fakt.

Fakt.

Es spricht der Mensch, und das ist Fakt, im Lebenslauf vom schweren Akt,

wenn er, in allem was geschieht, ein schweres Los im Schicksal sieht,

das er so, bis ganz zum Schluss, in diesem Sinne meistern muss.

Er hat sich längst daran gewöhnt und sich im Geist damit versöhnt,

mit dem was er als hart empfand. Mit Ungerechtigkeit verband

er sein Dasein in der Tat und lange war er, ohne Rat,

sich selber hilflos überlassen. Das sinnlos leere „Nichts“ zu hassen,

das hat er schon sehr früh gelernt. „Alles“ sah er nur entfernt,

aus tiefer Ausweglosigkeit, in der aussichtslosen Zeit,

die ihm aufgezwungen war. Irgendwann dann sieht er klar,

wo der Sinn, vielleicht verdeckt, ansatzweise in ihm steckt,

hat er lange Zeit gedacht. Sein Denken das hat Sinn gemacht,

wenn auch unter großer Mühe. Spätabends und in aller Frühe

hat er um den Sinn gerungen und sein Sinn ist ihm gelungen.

Zum Trotz von allen Schwierigkeiten, die ihn lange Zeit begleiten,

erwies sich seine Zähigkeit als wegbereitend in der Zeit.

Durch sein zähes langes Hoffen blieb in der Hoffnung „Alles“ offen

und das „Nichts“ hat er verachtet, sonst wär' er ohne Sinn verschmachtet,

in der Hoffnungslosigkeit. Sein Sinn wächst in die Ewigkeit

und tut Verstand zugrunde legen, zu dem einzig wahren Segen,

den er tief im Geist empfängt. Er fühlt sich lange Zeit bedrängt

von einer Welt die immer dann keine Hilfe bieten kann,

wenn es um viele Fragen geht. Wenn der Mensch es nicht versteht

seine Antwort selbst zu suchen, dann tut er diese Welt verfluchen,

die ihm wohl nicht irgendwann eine Antwort bieten kann.

Gewöhnlich ist der Mensch allein, denn der Alltag ist gemein,

in dem man ihn leicht übersieht, in allem was in ihm geschieht.

Das was die Welt nicht fassen kann das dominiert noch irgendwann.

Wer dem Sinn der Welt vertraut, der hat nur auf Sand gebaut,

denn er hat im Endeffekt darin nicht den Sinn bezweckt,

der ewig ist und immer bleibt, der die Entwicklung vorwärts treibt,

in Seelen die in dem Geschehen „Alles“ in dem Sinn verstehen.

Fakt ist auch, in dieser Welt, die „Nichts“ zur Verfügung stellt,

Sinn bezogen sozusagen, in den endgültigen Fragen,

dass die Welt nicht überragt, die der Mensch vielleicht beklagt,

angesichts von seiner Leere in der irdischen Misere.

Es nennt der Mensch, und das ist Fakt, ahnungslos im letzten Akt,

sein ganzes Leben, im Geschehen, ziemlich sinnlos ein Versehen,

wenn ihm, aussichtslos und trist, wirklich „Nichts“ geblieben ist.

Alles“ hat er nicht entfernt jemals von der Welt gelernt,

sondern allenfalls allein im Gedanken um das Sein.

Die Menschenseele, das ist Fakt, wird ohne Sinn nicht mehr intakt.

H. Feisel

Erfahrungen.

Erfahrungen.

Der Mensch der die Erfahrung sammelt hält die Tür zum Hirn verrammelt,

wenn es um die Erfahrung geht die er nicht im Sinn versteht.

So mancher ist davon betroffen. Warum zeigt er sich nicht offen,

für das was er noch irgendwann im Verstand begreifen kann?

Auch wenn der Verstand vielleicht zu diesem Zeitpunkt noch nicht reicht,

so muss er sich vor Augen halten, in dem inneren Gestalten,

dass sich der Verstand noch findet, der die Barriere überwindet.

Die Erfahrung reift im Raum, doch über diese Grenze kaum,

die der Mensch als Grenze zieht, weil er halt nicht weiter sieht.

Der Verstand ist ungenügend. Nicht über allen Sinn verfügend

sieht der Mensch ganz allgemein nicht annähernd auch „Alles“ ein.

Wo er von Erfahrung spricht erfährt er vieles längst noch nicht.

Die Erfahrung, die ihn lehrt, die der Mensch im Hirn begehrt,

endet aber in den Schranken und der Sinn beginnt zu wanken.

Er wendet sich dabei, im Nu, dem leeren „Nichts“ im Raume zu,

weil er „Alles“ nicht erkennt, indem er alles sinnlos nennt.

Warum findet die Substanz im Menschen keine Resonanz?

Die Substanz im Raum ist „Alles“ und das „Nichts“ ist keines Falles

als sehr wichtig einzustufen. Der Sinn den einst die Götter schufen

bleibt den Menschen unbekannt. Der Mensch hat lieber „Nichts“ genannt,

in dem er die Verzweiflung schuf, in seinem zweifelhaften Ruf

und die Erfahrung, die er macht, hat ihm nicht viel Sinn gebracht,

in seinem leeren Argument, das er in dem Zweifel nennt.

Der Mensch hat dabei eingeräumt dass er seinen Sinn versäumt,

denn er blickt nicht weit hinaus und die Erfahrung reicht nicht aus;

beziehungsweise sieht er ein: er blickt nicht in den Raum hinein,

der sich magisch endlos zieht. Weiß der Mensch was dort geschieht,

wo er keinen Einblick hat. Ist der Mensch nicht ohne Rat?

Man spricht gerne von Bewahrung der gesammelten Erfahrung,

in sehr vielen Lebensstunden, in Bücherbänden eingebunden,

indem man die Kultur anspricht. Doch aus mangelhafter Sicht

hat man leider nicht entfernt den göttlich wahren Sinn erlernt,

der das Menschenhirn belichtet. Auch die Erfahrung wird berichtet

und ist damit im Sinn erlaubt. Doch hat die Welt daran geglaubt,

die sich, in ihrer Eigenschaft, aus dem Antrieb ihrer Kraft,

viele falschen Götzen formt und Religion im Ritus normt?

Ist der Ritus der Gelehrten, die den ganzen Sinn entbehrten,

samt der ganzen Macht der Großen der Einfluss all der Ahnungslosen,

die auf die Erfahrung bauen und doch nicht allem Sinn vertrauen?

Wo führt die Erfahrung hin und wo beginnt im Raum der Sinn,

worin hat, im Gedankenspiel, der Sinn vielleicht sein höchstes Ziel?

Kann mancher Mensch im Sinnen wenden und wo tut die Erfahrung enden?

H. Feisel

Eigensinn.

Eigensinn.

Der Geist ist denkend ein Gewinn. Der klein karierte Eigensinn,

der ist nur lächerlich zugegen, um sich, auf banalen Wegen,

ohne wirkliches Erkennen, überragend „Groß“ zu nennen.

Eigensinnig formt das Hirn, hinter mancher sturen Stirn,

mangels höherem Motiv, die Gedanken relativ,

in subjektiver schlichter Weise, versteckt und demzufolge leise,

nur im niederen Verlangen und im Zwang der Sucht verfangen.

Süchtig giert das Hirn zu sehr, in Machtgelüsten immer mehr,

nach dem Einfluss hier auf Erden und will angesehen werden,

wie auch immer, wo und wann, der Mensch sich wichtig machen kann.

Befangen bleibt das Hirn zumeist gegenüber wahrem Geist,

der logisch alle Wahrheit lehrt und der allen Sinn begehrt.

Es ist der Sinn dem Menschenleben logistisch aus dem Raum gegeben,

doch der Mensch giert nach Gewinn, in dem verdrehten Eigensinn,

in dem er ziemlich abgelenkt in seiner Kurzsicht fälschlich denkt.

Es baut das Hirn, im Lebenslauf, den Eigensinn beständig auf,

eigenmächtig in dem Triebe, in falsch geformter Eigenliebe,

ohne wirkliches Erkennen und ohne das beim Wort zu nennen,

was als Wahrheit, wie gesagt, räumlich ewig überragt.

Es glaubt das Hirn, im dumpfen Trott, es sei auf Erden selbst ein Gott.

Das Hirn schafft sich Ersatzgewinn im programmierten Eigensinn

und Ablenkung bleibt die Devise, in der nur verdrängten Krise,

bis die Krise ganz bestimmt einmal ein schlimmes Ende nimmt,

wenn das Hirn im Endeffekt das leere „Nichts“ in sich entdeckt

und einmal bestimmt, am Schluss, zwangsläufig entdecken muss.

Das Hirn wird lange nicht gescheiter. Es gärt die Krises innen weiter,

im unbewussten Seelenraum und führt zu dem dunklen Traum,

in dem das Hirn den Schatten sieht, der vor der Erkenntnis flieht.

Dem Hirn liegt Selbsterkenntnis fern, denn es beschämt sich nicht sehr gern

und darum bleibt, ganz still versteckt, der reale Sinn bedeckt.

Das Hirn das eine falsche Kraft im Eigensinn auf Erden schafft,

bewegt sich nur im engsten Kreis, ohne sichtbaren Beweis,

dass sich die Seele, irgendwann, höherwertig formen kann.

Nutzlos ist das Hirn zugegen um sich sinnlos zu bewegen,

in den banalsten Kleinigkeiten und entwickelt nicht beizeiten

die Vorbedingung in der Zeit für das Ziel der Ewigkeit.

Das Hirn, im Eigensinn gefangen, kann zu keinem Sinn gelangen

und nimmt vom Geist nur wenig auf. Dafür füllt es sich zuhauf

mit tausend Nebensächlichkeiten. Im Eigensinn lässt sich bestreiten,

dass Selbsterkenntnis „Alles“ bringt, weil dem Hirn nur „Nichts“ gelingt.

H. Feisel

Dazu gelernt?

Dazu gelernt?

Manche lernen nichts dazu und schon wieder wirkt im Nu

der altbekannte Nazigeist, der sich als Extremist erweist,

in seiner ganzen Handlungsweise. Die Stimmungsmache klingt nicht leise

in das Mikrophon hinein und der Ton ist allgemein

nicht wenig derb und reichlich plump und mancher ist ein arger Lump,

wenn er auf den Führer schwört und nicht auf die Wahrheit hört.

Die den toten Ungeist loben, um sich dabei auszutoben,

die haben keinen Sinn erkannt. Dem Übel einmal nachgerannt

sind schon die Mütter und die Väter der einstmaligen Übeltäter,

in den braunen Garderoben. Die heute laut den Führer loben,

einer gnadenlosen Zeit, in ihrer Ahnungslosigkeit,

die denken, in der Eigenschaft, verbissen und sehr mangelhaft.

Nicht über sehr viel Sinn verfügend und im Verstand bloß ungenügend,

sieht mancher in dem Nazinest nicht die ziemlich braune Pest,

die Kreaturen infiziert. Im dümmsten Stil wird applaudiert,

den vorgesetzten Kameraden, die zu ihrem Treffen laden

und die mit Vorsatz dazu neigen das vorzusetzen was sie zeigen.

Die braune Kost ist vorgesetzt und dran gekaut wird bis zuletzt,

wie man in der Gesellschaft meint. Ganz geschmacklos, wie es scheint,

ist die Mahlzeit diese herbe, in Bitternis und reichlich derbe,

und eher roh als ausgegart, ungenießbar in der Art.

Die jedoch, an solchen Plätzen, geschmacklos sind und dieses schätzen,

die würgen alles in sich rein. Logisch kann das auch nicht sein,

was manche gierig in sich schlingen, die zu wenig Sinn vollbringen.

Die vor dummer Kraft nur strotzen die werden sich bald selbst bekotzen

und sich in die Hosen scheißen, weil sie in den Bissen beißen,

der ihrer Seele schwer bekommt. Erbrechen muss sich jeder prompt

an derselben Übelkeit zu einer ganz bestimmten Zeit,

wenn das Heil, von dem man spricht, aus der zweifelhaften Sicht,

sich als Unheil ganz abrupt, wiederum erneut entpuppt.

Das falsche Heil, das ist wohl klar, das im Unheil krankhaft war,

das ist, im niederen Motiv, als ein Virus noch aktiv

und dringt weiter in den Kopf. Spuckt man sich selber in den Topf,

wo man die braune Soße rührt, die zu dem Erbrechen führt?

Der Eintopf der ist hausgemacht, und vieles wird hinein gebracht,

was nicht in einen Topf gehört, wo kein Rezept dazu gehört.

Dazu gelernt hat weder noch, der Küchenchef als auch der Koch

und in der Hexenküche gärt was sich als Kost nur schwer bewährt,

denn es kann halt, sozusagen, fast keiner diese Kost vertragen,

vor der es manchem wirklich graut, weil er die nur schlecht verdaut.

H. Feisel

Allein.

Allein.

Es empfindet manches Sein, als ein so genanntes „Ein“,

vielleicht im sonderbaren Fall, die Einsamkeit im großen All.

Das eine Individuum ist aus diesem Grunde drum,

nicht selten mit sich ganz allein und aus dem Grund „All gemein“

ein Wesen das, das Seine sucht und die Einsamkeit verflucht.

Entwickelt ist die Kreatur manchmal diesbezüglich nur

in dem eng gesteckten Rahmen, den alle sich zum Anlass nahmen

die Lebensweise zu gestalten, innerhalb von dem Verhalten,

in dem kleinkarierten Sinn, ohne viel Substanzgewinn.

Doch Adam hat den Sinn entdeckt, der im größten Rahmen steckt

und ist daraus hervorgegangen. Er weiß mit den nichts anzufangen,

die sein Denken nicht verstehen und blind im „Nichts“ verloren gehen.

Das Wesen ist nicht gern allein und will gern verstanden sein.

Die Einsamkeit zu überwinden heißt den gleichen Geist zu finden,

der denselben Sinn versteht, in diesem Sinne, wo es geht.

Nur so können, im Geschehen, zwei Wesen miteinander gehen,

was sehr oft nicht möglich scheint, wie mancher diesbezüglich meint.

Darum ist, in seinem Sein, mancher Mensch mit sich allein

und in der scheinbar öden Welt ganz allein auf sich gestellt,

in seinem inneren Verlangen zu Gleichgesinnten zu gelangen.

Die Gesinnung die er wünscht ist allzu oft nur übertüncht

vom oberflächlichen Verhalten „Alles“ sinnlos zu gestalten.

Der Mensch ist einsam angesichts des allgemeinen leeren „Nichts“

das die große Masse prägt, die das Denken nicht erträgt.

Darum ist der Mensch allein und er will bestimmt wohl kein

solches Wesen an der Seite. Es denkt in grenzenloser Weite

ein Wesen das den Sinn erfährt, solange der Prozess noch währt,

der ihm das Denken bieten kann. Entwickelt sich noch irgendwann

die Gefährtin die versteht, um was es in dem Sinne geht?

Es fehlt der allgemeinen Innung jedoch immer die Besinnung

und wo lässt die plumpe Zeit Raum für die Besinnlichkeit?

Besinnlich ist wer das entdeckt was in seinen Sinnen steckt.

Alleine schreitet auf der Strecke der Adam, seinem Ziel zum Zwecke,

gedanklich seinem Sinn entgegen, denn er will sich fortbewegen,

auf dem Weg den er erkennt und geistige Entwicklung nennt.

Verliert er dieses aus dem Blick, dann wäre das sein Missgeschick.

Allein geht er ein langes Stück und er schaut nicht mehr zurück,

zu denen die dem Sinn nichts gönnen und die nur „Nichts“ verstehen können.

Alleine kämpft er, an dem Ort, um allen Sinn, in jedem Wort,

auch wenn als solche, im Geschehen, die Leute wenig Sinn verstehen.

H. Feisel

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