Junggeselle / Betrug.
Manchen kann man leicht betrügen. Nicht über viel Grips verfügen,
soll angeblich an der Stelle, der missbrauchte Junggeselle,
den man sehr leicht hintergeht, wo man an dem Rädchen dreht,
wie der auszutricksen sei und die List die ist dabei
eigentlich, in dem Geschehen, kaum einmal zu übersehen.
Heimlich, hinter seinem Rücken, tut man sich in den Schatten drücken,
wo die Wahrheit, die besteht, möglichst auszutricksen geht,
zu Lasten von dem Junggesellen, den im Schatten nicht so hellen,
denn im Schatten bleibt es dunkel, bei Geraune und Gemunkel.
Solange der Betrug noch währt, ist er niemals aufgeklärt,
von denen, die in dem Verhalten, heimlich den Betrug gestalten.
Der Junggeselle stellt sich drum, wie gewünscht ganz einfach dumm
und tief versunken in sein Leid, und weiß doch ganz gut Bescheid,
beobachtend, in dieser Weise, ebenso ganz still und leise,
jene die ihn hintergehen und im Grunde nichts verstehen,
von eigens ihrer Schäbigkeit. Der Junggeselle nutzt die Zeit,
um sie im Geiste auszuhorchen und entsprechend zu erforschen,
in dem plumpen Naturell, denn dieselben sind nicht hell
und nicht wirklich aufgeweckt, weil kein Sinn in denen steckt,
die ahnungslos im Dunklen wandeln. Kann es sich bei ihnen handeln,
um den wirklichen Verstand, wo doch die Wahrheit kurzerhand
von ihnen leidig weg gedrängt, wirkungslos im Leeren hängt?
Der Junggeselle findet Rat, im entsprechenden Format,
in dem er alles sieht, und denkt, dass ihm Gott die Weisheit schenkt,
in der ihm wirklich nichts entgeht, von dem was primitiv besteht,
in den zweifelhaften Lügen, jener die sich selbst betrügen,
und im Zweifel mit sich zanken,ohne ehrliche Gedanken.
Der Junggeselle denkt wohl sehr und darum weiß er immer mehr,
als es bestimmt jene ahnen, die sich nicht zur Reue mahnen,
sondern immer weiter lügen, um sich darin einzufügen,
in das was man das Böse nennt, was mancher aber nicht erkennt,
in seinem Irren in dem „Nichts“. Wer erkennt den Gott des Lichts,
in der Sinnverlorenheit einer grauen Wirklichkeit,
wenn nicht der Junggeselle dort? Dieser schreitet denkend fort,
und es kann ihm nichts entgehen, denn er kann ja trotzdem sehen,
was man vor ihm nur versteckt, weil er den falschen Geist entdeckt,
in der Menge vieler Hirne. Er bietet dieser Welt die Stirne,
in der halt die Gesellschaft lebt, die nicht um Ehrlichkeit bestrebt,
an ihren Lügen kleben bleibt und keinerlei von Sinn betreibt.
Sein Umfeld das bleibt leer und trist, agierend in versteckter List,
wie man den Junggesellen schwächt, was sich am Ende bitter rächt,
weil das der Junggeselle weiß, verübend seine List voll Fleiß,
denn er frisst inzwischen lange, als die große weiße Schlange,
im tatsächlichen Verlauf, viel kleine schwarze Ottern auf. H. Feisel

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